Verschenen in Luftwechsel,
nummer 3, Duisburg, herfst 2005
Blenden rieseln offen. Sonne
streichelt Brötchen, Eier, Joghurt.
Der Morgen ist schlicht schön,
Und wie leicht er ist. Ob jede
Stunde die vorige vergisst. Jede
Stunde verdunkelt sich. Scheint es.
-
So schwer ist es nicht. Als ob er gedruckt
wurde im schwärzesten der schwarzen Nutzen.
Vorschlag. Gebete über Balsam in Alabastervasen.
Alles ist unterwegs nach irgendwo in dieser parallellen
Welt. Die Kadenz des Rosenkranzes und der
Choräle. Götter sind da, um gelobt zu werden.